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19.10.2015: Auf Einladung von Präsident Ts. Elbegdorj weilte Bundespräsident Joachim Gauck vom 14. bis zum 16. Oktober zu einem offiziellen Staatsbesuch in der Mongolei. Beide Seiten konstatierten, dieser Besuch werde zur weiteren Festigung der bilateralen Beziehungen, insbesondere der wirtschaftlichen, militärpolitischen, kulturellen und Wissenschaftsbeziehungen beitragen. Der Bundespräsident hob die außerordentlichen Erfolge der Mongolei bei der Demokratisierung des Landes hervor und versicherte, Deutschland werde die Mongolei weiter unterstützen. Vereinbarungen bzw. Absichtserklärungen wurden u. a. für gemeinsame Projekte im Bergbau und bei der Fortsetzung der archäologischen Erkundungen unterzeichnet. Einem Vieraugengespräch in der Staatsjurte im Chinggis-Komplex folgten die offiziellen Gespräche zwischen beiden Präsidenten. Auf mongolischer Seite nahmen daran Außenminister L. Purevsuren, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Mongolei in Deutschland Ts. Bolor, das Mitglied der Großen Staatsversammlung D. Erdenebat, der Chef des Präsidialamtes P. Tsagaan sowie der stellvertretende Finanzminister S. Purev teil Zur deutschen Delegation gehörten u. a. der Chef des Bundespräsidialamtes Staatssekretär David Gill, der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Matthias Machnig, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Deutschlands in der Mongolei Gerhard Thiedemann.